• Teddy

Überbackene Zwiebelsuppe

Sind Zwiebeln nicht was total großartiges? Allein schon das Aroma das sich beim anbraten in der gesamten Küche ausbreitet...

Und auch wenn es momentan ein bisschen warm ist, Zwiebelsuppe geht immer. Vor allem wenn sie lecker überbacken ist. ;)


Dauer: 1 Stunde

Schwierigkeit: Leicht

Ergibt 3-4 Portionen


Zutaten:

Suppe

600g Zwiebeln in Ringe geschnitten

3-4 Zehen Knoblauch

50g Butteralternative

25g Mehl

1000g leichte Gemüsebrühe

250g Weißwein

Prise getrockneten Thymian, Rosmarin & Bohnenkraut

15g Tomatenmark

20g Sojasauce

Pfeffer nach Geschmack


Zum überbacken, pro Portion

50-60g veganer Keese

25g vegane Sahne

1-2 Scheiben Roggen- oder Weißbrot


Zubereitung:

Angefangen wird natürlich damit, die Zwiebeln zu schneiden. Versucht nicht zu viele Tränen zu vergießen, wir Veganer*innen dürfen unser essen nicht immer so vermenschlichen. ;)

Welche Zwiebeln ihr dafür nehmt ist relativ egal. Ich nehme gerne eine bunte Mischung aus Schalotten, roten & weißen Zwiebeln und den hellen bzw. roten Enden von Frühlingszwiebeln. Aber ganz normale Gemüsezwiebeln tun es auch.

Schneidet die Zwiebeln in Scheiben und hackt die Knoblauchzehen möglichst fein.

Dann wird die "Butter" in einem Topf geschmolzen und die Zwiebeln darin angebraten.

Wenn die Zwiebeln richtig schön glasig sind, gebt das Mehl dazu und rührt gut um. Bratet die Zwiebeln so für 1-2 Minuten. Dann werden sie mit dem Weißwein abgelöscht.

Rührt gut um, damit keine Klümpchen entstehen.

Kocht die Weißwein-Zwiebel Mischung einmal richtig auf. In der Zwischenzeit kann die Gemüsebrühe angerührt und mit dem getrockneten Thymian, Rosmarin und dem Bohnenkraut vermischt werden.

Dann kommt die Brühe zu den Zwiebeln. Noch schnell das Tomatenmark und die Sojasauce eingerührt und etwas (möglichst frischen) Pfeffer dazu, dann darf die Suppe für 30 Minuten köcheln damit sie noch ein wenig einkocht.

Ich empfehle übrigens eine Mischung aus Sichuan Pfeffer und schwarzem Pfeffer. Die feinen Zitrusnoten im Sichuan Pfeffer passen einfach großartig in die Suppe.

Wenn die Suppe fast fertig ist, könnt ihr schon mal die Toppings vorbereiten. Ich nehme pro Portion 2 Scheiben Roggenbrot, die von beiden Seiten mit "Butter" bestrichen und dann in einer Pfanne geröstet werden. Ihr könnt das Brot dafür aber natürlich auch einfach nur toasten.

Da veganer Keese leider immer noch nicht so gut schmilzt, rühre ich den Keese vorher mit etwas veganer Sahne an und lasse ihn bei schwacher Hitze schmelzen. Auch der Ofen kann jetzt schon mal auf 180°C vorgeheizt werden.

Dann kann die Suppe in eine ofenfeste Schale abgefüllt werden und dann mit dem Brot bedeckt werden. Noch schnell den geschmolzenen Keese oben auf dem Brot verteilen und dann darf die Suppe für 15 Minuten (oder bis der gewünschte Bräunungsgrad am Keese erreicht ist) gebacken werden.

Optional kann die Suppe jetzt noch mit etwa frisch gehackter Petersilie oder etwas Schnittlauch garniert werden. Noch eine Prise frisch gemahlenen Pfeffer drüber und schon ist die leckere Suppe fertig.

Guten Appetit!

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