• Teddy

Schwarzer Hummus & Pita

Aktualisiert: Apr 29

Heute musste es mal Essen für die Seele sein und dem entsprechend Schwarz. ;)

Den Hummus könnt ihr natürlich auch mit normalem weißen Tahin machen, aber ich mag den Geschmack der schwarzen Sesam Körner richtig gerne, vor allem in Verbindung mit Schwarzem Kümmel.


Dauer: Circa 2 Stunden

Schwierigkeit: Mittel

Ergibt genug Hummus für 4-5 Portionen


Zutaten:

Tahin

450g Schwarzer Sesam

100g Schwarzer Kümmel


Pita (7-8 Stück):

20g frische Hefe

20g Zucker

220g Wasser

10g Olivenöl

300g Mehl

5g Salz


Hummus:

800g Dose Kichererbsen (480g Abtropfgewicht)

2 Zitronen oder 80g Zitronensaft

4-6 Zehen Knoblauch

250g schwarzes Tahin (oder normales)

150g Wasser

10g Salz

Prise Zimt (optional)

2g Cumin

50g Olivenöl


Beilagen nach Wahl


Zubereitung:

Wir fangen mit den Pita an, da der Teig eh vor sich hin gehen muss und so genug Zeit bleibt die restlichen Sachen vorzubereiten.

Dafür mixt ihr die Hefe mit warmen, nicht heißen Wasser und dem Zucker in einer Schale. Lasst das ganze dann 3-5 Minuten vor sich hin ziehen, damit die Hefe schon mal ein wenig anfängt in Ganz zu kommen.

Nun gebt ihr das Mehl, Olivenöl und Salz zum Teig.

Jetzt verührt ihr alles mit einem Löffel bis ein sehr, sehr weicher Teig entsteht.

Dann knetet ihr den Teig noch für 5-10 Minuten mit der Hand, bis er wirklich glatt ist.

Deckt ihn dann mit einem Tuch ab und lasst ihn circa 1 Stunde gehen.

Dann könntet ihr euch jetzt an das Tahin machen, aber nur falls ihr einen Mixer habt der es schafft aus Samen oder Nüssen Muß zu machen. Ansonsten würde ich euch empfehlen einfach Tahin zu kaufen, auch das schwarze kann man online bekommen oder ihr nehmt einfach normales.

Falls euer Mixer das packt, wiegt ihr den Sesam und den schwarzen Kümmel in einer Pfanne zusammen ab.

Dann röstet ihr die Samen unter ständigem rühren in der Pfanne an.

Wenn ihr das Gefühl habt ihr habt genug geröstet, breitet die Sesam Mischung auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech aus, damit sie schneller abkühlen.

Während die Mischung abkühlt, könnt ihr schon mal ein paar Vorbereitungen für den Hummus treffen.

Gießt die Kichererbsen ab.

Und wenn ihr euch besonders viel Mühe geben wollt, kommt jetzt ein Part der den Hummus nochmal um einiges cremiger macht. Schält die Kichererbsen. Das ist schon ein wenig Arbeit, aber sie lohnt sich meiner Meinung nach. Ihr könnt aber auch diesen Schritt überspringen wenn ihr wollt.

Ich reibe sie dafür einfach vorsichtig aneinander, ohne die einzelnen Kichererbsen zu zermatschen und picke dann die Haut raus.

Wir ihr seht kommt da eine ganz schöne Menge zusammen.

Die geschälten Kichererbsen könnt ihr dann erst einmal beiseite stellen und euch wieder dem Tahin zuwenden.

Dafür kommen die Samen jetzt in den Mixer und werden so lange auf möglichst hoher Stuffe gemixt, bis ein glattes Sesam Muß entsteht. Das kann eine ganze Zeit dauern, stoppt den Mixer immer mal wieder um die Seiten des Mixers wieder frei zu schaben.

Dann ist euer Tahin auch schon fertig. Den Anteil an Schwarzem Kümmel könnt ihr natürlich wie ihr wollt variieren. Ich mag die Note davon im Hummus total gerne und würde das nächste Mal vielleicht etwas mehr dazu geben.

Der Pita Teig dürfte mittlerweile auch in etwa das doppelte seiner Ursprungsgröße angenommen haben.

Verfrachtet den Teig nun auf eine gut bemehlte Arbeitsfläche und teilt ihn in sieben bis acht Stücke auf.

Die einzelnen Teiglinge dürfen jetzt auch nochmal 20-30 Minuten unter einem Tuch vor sich hingehen.

Genug Zeit um den Hummus fertig zu machen.

Dafür gebt ihr den Saft von 2 Zitronen zusammen mit dem Knoblauch in euren Mixer und vermixt das ganze bis kaum noch Knoblauch zu sehen ist.

Zum Knoblauchsaft kommt jetzt das Tahin. Vermixt das ganze einmal kurz, gebt dann das Wasser, Salz und wenn ihr mögt etwas Zimt dazu und mixt dann weiter, bis eine glatte Masse entsteht.

Zu dieser gesellen sich jetzt die restlichen Zutaten und ihr mixt den Hummus nun bis er komplett cremig ist. Schmeckt nochmal mit etwas Salz ab und gebt eventuell noch etwas Wasser dazu falls ihr meint das er cremiger sein könnte.

Die Pita Teiglinge dürften jetzt auch nochmal etwas aufgegangen sein.

Heizt jetzt eine gut beschichtete Pfanne vor.

Rollt die Teiglinge jetzt auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus...

...und gebt sie dann in die Pfanne. Von beiden Seiten solltet ihr sie nun kurz braten, so das sie ein wenig Farbe bekommen.

Wenn die zweite Seite auch fertig ist, dreht den Fladen ruhig nochmal kurz um.

Wenn alles richtig gegangen ist, sollten sich die Pita jetzt ein wenig "aufplustern".

Die fertigen Pita könnt ihr auf einem Teller stapeln und mit einem Handtuch abdecken. So bleiben sie etwas länger weich und warm.

Dann müsst ihr eigentlich nur noch anrichten und ein paar Beilagen eurer Wahl dazu schnibbeln. Ich empfehle eingelegte Gurken und Rettich aus arabischen Supermärkten, wenn ihr mögt Oliven, Zwiebeln, Tomaten und ein paar Kräuter wie Petersilie oder Minze.


Dann könnt ihr das ganze auch schon als wahnsinnig leckeres Fingerfood genießen.

Den Hummus noch schnell mit ein paar Granatapfel Kernen und Olivenöl garnieren und dann Guten Appetit!

Danke falls du bis hierhin gelesen hast. Vielleicht ist dir dabei aufgefallen, das der Blog ohne Werbung auskommt. Zum einen um dich nicht beim lesen zu stören und zum anderen, weil ich Leuten einfach zeigen möchte wie großartig die vegane Küche sein kann ohne dabei nur auf "Klicks" auszusein.

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Danke, das du dich für die rein pflanzliche Ernährung interessierst, das bedeutet die Welt für mich. 💜


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