• Teddy

Schoko Babka

Aktualisiert: Mai 24

Ich bin ja eigentlich nicht so der Fan von süßen Leckereien, aber das Konzept Babka hat mir seit Monaten einfach eine Ruhe gelassen.

Dieser unglaublich fluffige Hefeteig, gefüllt mit süßer Schoko (oder Zimt) Creme sieht nicht nur optisch total ansprechend aus, er schmeckt auch noch verdammt großartig.

Nach einigen Experimenten, hier also mein Rezept für diese jüdische Köstlichkeit. <3


Dauer: circa 5 Stunden (inklusive alle Ruhezeiten)

Schwiergkeit: Leicht

Ergibt: 1 Laib


Zutaten:

1 Kastenform (meine ist circa 30x15cm)


Teig

15g Hefe

215g warme (Soja-)Milch, andere pfanzliche Alternativen wie Hafer sollten aber auch funktionieren

65g Zucker

500g Weizenmehl

5g Salz

Prise Vanille

90g warme Butteralternative


Füllung

100g Butteralternative

100g Schoki

125g Puderzucker


Sirup

75g Wasser

75g Zucker



Zubereitung:

Als aller erstes wird natülich die Hefe in warmer, nicht heißer, "Milch" aufgelöst und mit dem Zucker verrührt, damit die Hefe direkt ein wenig Nahrung zum verstoffwechseln hat. Ich stell die "Milch" dafür einfach kurz in die Mikrowelle, falls ihr sie auf dem Herd erwärmt, geht lieber auf Nummer sicher das sie nicht zu heiß ist, da sie die Hefe sonst abtöten könnte.

Dann kommt das Mehl, Salz und etwas Vanille dazu und wird zu einem Teig geknetet. Falls ihr keine Vanille habt, nehmt einfach etwas weniger Zucker und gebt Vanillezucker dazu.

Anschließend knetet ihr nach und nach die "Butter" in den Teig mit ein, bis sie richtig gut eingebunden und der Teig schön geschmeidig ist. Wenn ihr das Gefühl habt, das ihr lange genug geknetet habt, könnt ihr ein kleines Stück Teig herausschneiden und mit den Fingern auseinander ziehen. Dabei sollte sich so ein kleines Gluten-"Fenster" bilden, das sich so dünn ziehen lässt, dass ihr fast schon hindurch schauen könnt. Falls der Teig dabei sofort reisst, müsst ihr noch ein wenig länger kneten.

Dann darf er für 1,5 Stunden, in einer eingefetteten Schüssel und abgedeckt, an einem warmen Ort, ruhen.

Gegen Ende der Ruhezeit könnt ihr schonmal die Füllung vorbereiten, in dem ihr bei wenig Hitze die Schokolade und die "Butter" in einem Topf zum schmelzen bringt.

Lasst sie ruhig etwas abkühlen (die Füllung sollte eh nicht zu heiß auf den Hefeteig aufgetragen werden) und rührt dann den Puderzucker unter. Falls euch nicht nach Schoki ist, könnt ihr auch eine Zimt- oder Fruchtfüllung machen, da sind euren wünschen eigentlich keine Grenzen gesetzt. Die Füllung sollte nur nicht zu viel Feuchtigkeit mit in den Teigbringen.

Der Teig sollte jetzt richtig schön aufgeganen sein.

Rollt den Teig zu einem Rechteck aus, das in etwa die Breite eurer Kastenform hat.

Der Teig wird dann mit eurer Füllung bestrichen und dann möglichst eng aufgerollt.

Der nächste Schritt ist theoretisch optional, ich kann ihn euch aber wirlich ans Herz legen. Gebt eure Teigrolle für eine Stunde in den Kühlschrank. Dadurch wird die "Butter" im Teig und in der Füllung wieder richtig fest. So lässt sich im nächsten Schritt viel leichter damit arbeiten.

Wenn euere Teigrolle dann fertig ist, schneidet ihr sie der Länge nach auf und drückt die Enden einer Seite zusammen. Dann überschlagt ihr die Teighälften immer wieder, so oft und so eng wie möglich bis ihr einen "geflochtenen" Laib erhaltet. Die Enden der anderen Seite drückt ihr dann zum Schluss auch noch fest zusammen.

Legt eure Kastenform mit Backpapier aus, dann lässt sich der Babka später leichter daraus lösen. Der Teig darf dann in der Backform nochmal1,5 Stunden, abgedeckt, an einem warmen Ort gehen.

Gegen Ende der Gehzeit könnt ihr den Ofen schonmal auf 150°C vorheizen.

Dann backt ihr den Babka für 50 Minuten.

Gegen Ende der Backzeit, kocht ihr noch einen Sirup.

Dafür mischt ihr einfach das Wasser mit dem Zucker und kocht alles einmal auf.

Wenn der Babka dann aus dem Ofen kommt, bestreicht ihr ihn direkt mit dem Sirup.

Wenn er gleichmäßig eingepinselt ist, solltet ihr den Babka komplett abkühlen lassen. Dann könnt ihr ihn genießen. Guten Appetit!

Danke falls du bis hierhin gelesen hast. Vielleicht ist dir dabei aufgefallen, das der Blog ohne Werbung auskommt. Zum einen um dich nicht beim lesen zu stören und zum anderen, weil ich Leuten einfach zeigen möchte wie großartig die vegane Küche sein kann ohne dabei nur auf "Klicks" auszusein.

Falls dir meine Rezepte gefallen und du mir trotzdem etwas gutes tun möchtest, kannst du mich gerne auf einen virtuellen-Fairtrade Kaffee über meinen PayPal.Me Link einladen, damit ich auch in Zukunft Zutaten für mehr Rezepte kaufen kann.

Danke, das du dich für die rein pflanzliche Ernährung interessierst, das bedeutet die Welt für mich. 💜


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