• Teddy

Ramen Brühe

Aktualisiert: Apr 29

Das Gericht "Ramen" besteht ja nicht nur aus den Nudeln, die dem ganzen zwar den Namen geben, sondern auch noch aus der Tare (die dem ganzen dem finalen Würze Kick gibt), etwas Würzöl und einer guten Brühe. Und für genau diese Brühe möchte ich euch heute ein einfaches Grundrezept zeigen, das sich fantastisch variieren lässt.


Dauer: Circa 2 Stunden

Schwiergikeit: Leicht

Ergibt: Circa 3 Liter


Zutaten:

100g gehackter Knoblauch

2 große Zwiebeln

35g Öl

1 Karotte (circa 90g)

250g Champignons

1 süßer Apfel

275g Kartoffel

1 ganzer Stangensellerie

1TL Szechuan Pfeffer (optional)

10g Kombu Alge

3,5l Wasser

35g Salz


Zubereitung:

Den Knoblauch fein hacken und die Zwiebel in Streifen schneiden.

In einem großen Topf mit dem Öl zusammen anbraten. Aufpassen das nichts anbrennt.

Während die Zwiebel brät, kann die Karotte und der Sellerie geschnitten werden. Beides in nicht zu große Stücke.

Zusammen mit dem Szechuan kommt dann beides zu den Zwiebeln und wird mit angebraten. Das gleiche passiert im Anschluß mit den Champignons und auch mit den Kartoffeln und dem Apfel. Bratet alles so lange an, bis ihr das Gefühl habt es hat gut Farbe bekommen.

Dann kommt eine ganz wichtige Zutat dazu. Kombu. Die Alge schmeckt nicht so sehr nach "Meer" wie es Beispielsweise Wakame oder Nori tun, sie enthält dafür viel natürliches Glutamat und gibt der Brühe damit einen kräftigen Umami Boost.

Gießt das ganze dann mit 3,5l Wasser auf, gebt noch das Salz dazu und bringt dann alles zum kochen.

Wenn die Brühe kocht, reduziert die Hitze ein wenig, so das sie nur noch leicht köchelt. Dann kommt der Deckel drauf und sie darf für circa 1,5-2 Stunden vor sich hin köcheln.

Wenn sie die Zeit hinter sich hat, gießt sie durch ein Sieb in einen anderen Topf oder eine Schüssel die groß genug ist.

Drückt ruhig noch etwas Flüssigkeit aus dem Gemüse heraus.

Damit es dann eine schön klare, reine Brühe wird, legt ihr ein Sieb mit einem Geschirrhandtuch aus und gießt die Brühe auch nochmal dadurch ab. Das filtert dann die letzten groben Stücke heraus.

Ein Beutel mit dem sonst Nussmilch gemacht wird, sollte dafür auch gut geeignet sein.

Übrig bleibt diese leckere Grundbrühe mit der ihr dann eure Ramen verfeinern könnt.

Um sie zu lagern würde ich sie jetzt noch einmal aufkochen und dann kochend heiß in saubere Schraubgläser abfüllen. So ist sie im Kühlschrank mehrere Wochen haltbar.

Dann könnt ihr einfach wenn ihr Bedarf habt ein Glas öffnen und eure Ramen damit genießen.

Das Gute an so einer einfachen Brühe ist, das ihr sie quasi mit allem machen könnt, was euer Kühlschrank so hergibt. Keine Zwiebeln da, aber noch Lauch oder Frühlingszwiebeln die weg müssen? Ab in die Brühe. Ihr habt noch Shiitake oder Austernpilze im Kühlschrank? Dann nehmt einfach die statt der Champignons. Da könnt ihr euch wirklich austoben und schauen was ihr am liebsten als komponenten mögt. Ich würde aber auf jeden Fall ein paar Pilze, Sellerie und Kombu in der Brühe verwenden, einfach weil sie soviel Umami Geschmack mitbringen.

Guten Appetit!

Danke falls du bis hierhin gelesen hast. Vielleicht ist dir dabei aufgefallen, das der Blog ohne Werbung auskommt. Zum einen um dich nicht beim lesen zu stören und zum anderen, weil ich Leuten einfach zeigen möchte wie großartig die vegane Küche sein kann ohne dabei nur auf "Klicks" auszusein.

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Danke, das du dich für die rein pflanzliche Ernährung interessierst, das bedeutet die Welt für mich. 💜


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