• Teddy

Bratensauce Grundrezept

Ich liebe Sauce. Wenn es früher Kartoffeln gab, musste meine Mutter für mich fast immer eine Extra Portion machen, damit genug für alle da ist. (Sorry für die extra Arbeit Mama). Die Sauce die ich am meisten geliebt habe, war eine richtig schöne, dunkle Bratensauce. Im folgenden findet ihr mein Grundrezept für eine richtig schön würzige, dunkle Sauce.


Dauer: Circa 45 Minuten

Schwierigkeit: Leicht

Circa 4 Portionen Sauce (Lässt sich auch gut einfrieren)


Zutaten:

125g Schalotten oder Zwiebeln

10g Knoblauch

20g Öl

30g Tomatenmark

15g Sojasauce

15g Mehl

5g Backkakao

10g Hefextrakt

750g leichte Brühegemüse


Zubereitung:

Ich kann euch nur empfehlen die einzelnen Zutaten abzuwiegen und bereit zustellen, bevor ihr anfangt. Die Bratensauce braucht schon ein wenig viel Aufmerksamkeit, damit nichts anbrennt.

Die Schalotten, andere Zwiebeln funktionieren natürlich auch, und der Knoblauch werden fein geschnitten und im Öl angebraten bis sie etwas Farbe bekommen.

Wir müssen uns ja zum Glück nicht mit Zutaten wie Knochen oder Fleisch rumplagen, wenn wir diese Sauce machen, aber etwas Farbe muss ja trotzdem rein kommen. Darum kommt nun etwas Tomatenmark dazu und wird ebenfalls mit angebraten bis esleicht bräunlich wird. Passt auf das nichts anbrennt.

Dann wird das ganze mit etwas Sojasauce abgelöscht.

Jetzt kommt das Mehl dazu, das wird am Anfang dafür sorgen das alles ein wenig verklumpt, aber bratet ruhig trotzdem alles ein wenig weiter an, damit der Mehlgeschmack ein wenig verfliegt.

Dann kommt die leichte Gemüsebrühe dazu. Rührt sie gründlich und langsam ein, damit keine Klümpchen übrig bleiben.

Jetzt kommt noch etwas Pfeffer, der Kakao und der Hefeextrakt dazu. Der Hefeextrakt gibt dem ganzen, neben dem Umami das er mitbringt, auch noch eine leichte "Beef" Note. Den Kakao könnt ihr natürlich auch weglassen, aber ich liebe die Farbe und auch die feinen Noten die er der Sauce gibt.

Die Sauce wird dann für 30 Minuten bei mittlerer Hitze eingeköchelt.

Am Ende solltet ihr, wenn ihr einen Löffel in die Sauce eintaucht, mit dem Finger eine klare Linie über die Rückseite ziehen können.

Dann könnt ihr die Sauce entweder pürieren, dadurch wird sie allerdings wieder etwas heller oder ihr gießt sie durch ein Sieb ab. Das Gemüse ist ja mittlerweile quasi völlig ausgekocht. Schmeckt die Sauce jetzt noch mit etwas Pfeffer, eventuell etwas Salz und wenn ihr wollt noch einer Prise Muskat ab.

Dann ist die Bratensauce auch schon fertig und kann zu Kartoffel oder Klößen serviert werden.

Ich hab die Bratensauce genutzt um eine Poutine zu machen.

Also dicke Pommes dafür doppelt frittiert, dann mit Keese gespickt und anschließend mit Bratensauce übergossen. Definitiv nicht sfür Pommes Puristen, aber ich liebe die Kombination einfach.

Guten Appetit!

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